26042017
Datum: 2013-06-19

Als ich letztes mal in Polen war, habe ich sehr viele Leute kennengelernt und mit manchen von ihnen stehe ich bis heute in Kontakt. Das sind meistens junge Leute, mit denen ich gearbeitet habe, aber ich schreibe auch manchmal an die ältere Frau- die Eigentümerin des Hotels, in dem wir übernachtet haben. Das ist wirklich außergewöhnlich nette und kluge Person und ich bin sehr froh, dass ich ihr Hotel Swinemünde gewählt habe und dadurch sie kennen lernen konnte. Wir haben während meines Urlaubs mehrmals miteinander geredet und ich habe ihr oft auch meine Probleme erzählt. Sie hat mich immer sehr gut verstanden und nach dem Gespräch mit ihr fühlte ich mich immer viel besser, als zuvor. Deswegen kann ich auf den Kontakt mit ihr einfach nicht verzichten. Wir schreiben uns Briefe, denn sie kennt sich mit den Computern nicht aus. Im letzten Brief von ihr habe ich gelesen, dass sie ihr Hotel verkaufen muss, denn sie hat schon keine Kraft mehr, das Hotel selbst zu führen. Das ist sehr Schade, denn ihr Hotel ist wirklich schön und es wäre besser, es in der Familie zu behalten

Der Kelner im Hotel Swinemünde


Leider hat sie keine Kinder und deswegen muss das Hotel Swinemünde an eine fremde Person übergeben werden. Es ist aber gut, dass sie daran bestimmt viel verdient und für dieses Geld wahrscheinlich ein neues Haus am Meer kauft.Arlette sagte an diesem Abend kein Wort. Sie setzte sich nur an einem Tisch in der Ecke, der leer war. Sie war über und über rot geworden, als sie den Kellner gesehen hat. Er ging hin und her an die Tische und brachte jedes Mal ein Bier auf den Tisch. Plötzlich stand der Kellner neben Arlette und sie hörte nur diese Worte: Trinken Sie auch ein Bier oder war ganz anderes. Sie wollte Tee und dann wollte sie einen Kaffee. Es war schon spät am Abend , aber sie musste irgendwie noch viele Stunden wach bleiben

Der Kellner aus dem Hotel in Swinemünde brachte ihr den zweiten Kaffee und fragte sie, ob sie in dieser Nacht schlafen wird. Aber Arlette hatte einen Plan. Sie wollte nicht schlafen, sie wollte die Nacht mit dem Kellner zusammen verbringen. Er wusste nichts davon, deshalb hat Arlette ihn zu ihrem Tisch eingeladen. Aber er durfte sich dorthin nicht setzten, den er war im Dienst, wie er es nannte. Arlette wartete somit, bis der Kellner seine Schicht endet. Es war gegen 23 Uhr , dann hat sie ihn noch einmal zu ihrem Tisch eingeladen. Diesmal setzte sich der Kellner aus dem Hotel Swinemünde an den Tisch und so begann eine lange Nacht für die beiden.